

Im dritten Band ist Fainne, eine verschollene Enkelin von Sorcha, die zentrale Figur. Seit dem Tod ihrer Mutter wird sie von ihrem Vater, einem abtrünnigen Druiden, in völliger Abgeschiedenheit großgezogen und zu einer machtvollen Zauberin ausgebildet. Erst als junges Mädchen erfährt sie von ihrer Herkunft. Auf Wunsch ihres Vaters soll die widerstrebende Fainne nun ihre einflussreiche Familie kennen lernen und ihren Platz in der Gesellschaft einnehmen. Doch Fainne ist nicht nur die Enkelin Sorchas von Sevenwaters, ihre andere Großmutter ist die Hexe Oonagh, bereits aus dem ersten Band bekannt. Oonagh sieht nun ihre Chance zur Rache gekommen und betraut Fainne mit einem furchtbaren Auftrag...
Reihenfolge der Sevenwaters-TrilogieDie Tochter der WälderDer Sohn der SchattenDas Kind der Stürme
Meine RezensionDer dritte und letzte Band „Das Kind der Stürme" ist ein befriedigender Abschluss der „Sevenwaters-Trilogie", allerdings nicht vergleichbar mit den ersten beiden Romanen „Die Tochter der Wälder" und „Der Sohn der Schatten", die derart faszinierend waren, dass man sich ohne Schwierigkeiten in diese Welt fallen lassen konnte.
„Das Kind der Stürme" hat zwar eine fesselnde Handlung und ein überraschendes Ende, aber es konnte mich nicht so in seinen Bann ziehen wie seine Vorgänger.
Vermutlich lag es an dem Hauptcharakter, zu dem ich keine richtige Beziehung aufbauen und vor allem, mit dem ich mich nicht identifizieren konnte.
Fainne, die Tochter Niamhs von Sevenwaters, hat in diesem Roman ihre eigene schwierige Aufgabe zu erfüllen, wie vor ihr ihre Tante Liadan und ihre Großmutter Sorcha. Bei Sorcha und Liadan hatte ich keine Probleme mit der Identifikation, ich fand die Frauen wunderbar, eindrucksvoll, stark; während Fainne mir in den ersten beiden Dritteln des Buches absolut unsympathisch, schwach und zickig erschien. Die meiste Zeit war ich einfach nur wütend auf sie...
Allerdings sollten Fans der ersten beiden Romane dieses Buch unbedingt lesen, denn der Kreis schließt sich und man kann beruhigt und zufrieden die Trilogie für sich selbst abschließen und ins Regal stellen, ohne dass man das Gefühl hat, es müsste doch noch mehr zu sagen geben!
Meine Bewertung