Ich hab den Dünenmond gestern in einer Celler Buchhandlung gesehen. Und wenn ich nicht gerade Buch-Fasten würde, hätte ich es auch gleich mitgenommen, der Klappentext las sich sehr gut. Aber nach Ostern darf ich wieder.

Dazu kommt gleich die nächste Frage:
Oft ist es so, dass Autoren, sobald sie in ein anderes Genre einsteigen, ein (anderes) Pseudonym benutzen. Warum hast/musstest Du das hier nicht tun? Ich finde es übrigens sehr gut, dass Du bei Lena J. geblieben bist.
Du bist aber streng mit dir, was das Fasten betrifft ...

Zum Pseudonym: Das ist etwas heikel, denn zunächst gab es schon Bedenken, ob ich unter gleichem Namen zwei Genres "bearbeiten" darf. Glücklicherweise konnte ich mit meiner Ansicht überzeugen. Schließlich handelt es sich auch um einen Roman, der an der Ostsee spielt. Insofern bleibe ich zumindest diesem "Genre" treu. Ich bin einfach sicher, dass hier keine Konkurrenzsituation entsteht, sondern eher beide Titel voneinander profitieren.
Und noch eine Anmerkung:
Dir ist in diesem Roman die Schilderung der Kriegszeit für meine Begriffe sehr gut gelungen. Mir ist klar geworden, dass Lübeck sehr unter der französischen Herrschaft gelitten hat und dass es eine dunkle Zeit war, aber zugleich hast Du mein Interesse geweckt, darüber mehr zu erfahren, denn wie schon Cait und Anna war mir das mit Napoleon gar nicht so klar, dass er sogar in Lübeck war.
Freut mich, dass du es so siehst. Was die Beschreibungen der Kriegssituation angeht, war ich nämlich wirklich unsicher. Ich wollte kein Schlachtgetümmel. Mir war wichtig die Unsicherheit der Menschen zu zeigen, die als Spielball der Politik zwischen Bangen und Hoffen ihren Alltag meistern müssen. Für mich selbst war es sehr spannend, in die Geschichte einzutauchen. Vieles war mir zwar bekannt, aber so deutlich hatte ich es mir auch noch nicht vor Augen gehalten.