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Autor Thema: Die Bernsteinsammlerin: Seite 384 - 473  (Gelesen 292 mal)
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Cait
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« am: 21. März 2009, 14:11:35 »

Hier können wir von Seite 384 bis zum Ende posten.  winken
« Letzte Änderung: 24. März 2009, 16:11:01 von Cait » Gespeichert


Die Malerin von Fontainebleau - Constanze Wilken
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Cait
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« Antworten #1 am: 30. März 2009, 12:25:51 »

Zum letzten Abschnitt habe ich sehr gemischte Gefühle und so ganz genau habe ich mich immer noch nicht, ob ich zufrieden damit bin.  peinlich
Gut gefallen hat mit Femkes Ankunft in Stolp und die Reaktionen auf die Eidechse. Mann, ich bin selbst kurz in Panik verfallen. grins
Und eigentlich habe ich mich auch für Femke gefreut, dass sie dort auf den Bruder ihrer Mutter trifft. Auch gefiel er mir, er war mir sehr sympathisch. Aber, mir war das schon fast zu viel Zufall. Ich weiß, die Welt ist ein Dorf, von daher kann ich diese Begegnung auch akzeptieren und sie als nicht an den Haaren herbei gezogen sehen.

Ich fand es schön, wie sehr sich ihr Onkel um sie kümmert und auch seine Frau nimmt sie wirklich herzlich auf. Auch versucht er ihr zu Bernstein zu verhelfen und sorgt dafür, dass sie im Rat vorsprechen kann. Ich verstehe die Beweggründe der Ratsmitglieder, warum sie das Amulett für die Zunft haben wollen, aber ich konnte nicht ganz nachvollziehen, warum Femkes Onkel die gleiche Meinung dazu hat. Es ist ja auch irgendwie sein Familienerbstück, auch wenn er es nicht bekommen wird. Aber da hängt doch auch für ihn Tradition dran.  grübel

Femkes Schwangerschaft erleichtert ihr die Entscheidung und sie behält die Eidechse. Was muss bloss in ihr vorgehen? Schwanger von Deval? Natürlich muss sie Angst haben, dass dadurch Johannes für sie verloren ist. Mich hat die Schwangerschaft ein wenig gestört. Es sind mir zu viel Parallelen zu Femkes Mutter. Wahrscheinlich ist das gewollt, aber ich mag es nicht so sehr. Sorry.  peinlich

Femkes Rückreise fand ich aufregend, vor allem dass sie auf Delius' Sohn Jan trifft, der ihr schließlich sogar das Leben rettet. sehr cool fand ich nicht nur das großzügige Geschenk des Onkels, sondern auch seine Anweisungen an Femke, wie sie auf gar keinen Fall selber Bernstein sammeln geht. lol Das hat mir richtig, richtig gut gefallen. schoen

Achja, und dann die Begegnung mit Johannes Mein Held
Ein schönes Ende, das mich sehr, sehr zufrieden gemacht hat.

Liebe Lena,

danke für ein aufregendes Buch und ein aufschlussreiche Leserunde. Natürlich lese und poste ich hier noch weiter mit, aber ich wollte nicht, dass das unter geht.
Also, Danke, dass Du unsere Leserunde so schön begleitet hast. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und hoffe, Johannes & Femke werden dabei nicht zu kurz kommen. grins

LG
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Lena J.
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« Antworten #2 am: 30. März 2009, 21:18:03 »

Liebe Lena,

danke für ein aufregendes Buch und ein aufschlussreiche Leserunde. Natürlich lese und poste ich hier noch weiter mit, aber ich wollte nicht, dass das unter geht.
Also, Danke, dass Du unsere Leserunde so schön begleitet hast. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und hoffe, Johannes & Femke werden dabei nicht zu kurz kommen. grins

LG
Melli

Ich habe zu danken, liebe Melli, für meine erste Leserunde, an der ich so aktiv teilnehmen darf. Das ist wirklich superspannend für mich. Auf der einen Seite "fürchte ich mich" ein wenig, weil ich nun eure Erwartungen an die Fortsetzung kenne, die ich bestimmt nicht alle erfüllen werde.  peinlich Andererseits nehme ich viel mit und lerne bei euch ganz viel. Man sieht sein eigenes Buch eben doch mit anderen Augen. Insofern: Sehr aufschlussreich!  klatschen
Ihr seid alle sehr lieb mit mir umgegangen. Eure Aufrichtigkeit, eure Kritik und natürlich auch euer Lob bedeuten mir sehr viel. Mit anderen Worten: Jederzeit gerne wieder!!!  winken
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Anna
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« Antworten #3 am: 31. März 2009, 00:28:30 »

Aaaaaalso, liebe Lena, jetzt kommen meine harschen Kritikpunkte: ERSTENS: ...

Nein, nein, keine Angst! Alles gut - mache nur Spaß!  lol


Die Szenen mit dem Onkel und dem Rat der sechzig Leute und Femkes Hin- und Hergerissensein, ob sie den Bernsteinanhänger nun abgibt oder nicht, hat mir gut gefallen. Das fand ich spannend. Auch, wie sie das Schiff fertigstellen musste.

Die Schatulle mit dem Bernstein und dem liebvollen Brief haben mich auch ganz warm ums Herz werden lassen.

Spannend auch wieder die Szene am Strand nach der Bernsteinsuche!


Was mir allerdings gefehlt hat, waren "die Männer". Ich weiß, nicht jedes Buch muss voller Liebe sein, aber mir war der Schluss mit Johannes zu wenig. Es wurde zu viel aufgebaut, auch mit Deval, da ist so viel passiert, dass ich nicht ganz so glücklich war, dass Johannes nur 2 Seiten für die "Auflösung" bekommen hat. Und wie schon zuvor erwähnt, Johannes mochte ich sehr, als er jung war. Doch ein junger Mann, der heranwächst und auch noch in den Wirren des Krieges so viel Tot, Schmerz und Leid gegenübersteht, der verändert sich einfach total. Ich denke, das muss er erst mal verarbeiten und verdauen. Direkt vom Krankenbett, wo er auch noch zuvor in Gefangenschaft war (wie schrecklich!), aufzustehen und Femke entgegenzufahren und dann von Liebe zu sprechen, war für mich nicht so realistisch. Die beiden hätten sich nach all den Jahren erst einmal annähern müssen.
Deval, ich sagte ja bereits in den Posts zuvor, dass ich ihn gar nicht so übel fand und mochte, da ich vermutete, es stecke mehr hinter seinem Handeln (Eifersucht, Stolz, Liebe) ... Deval allerdings wurde uns so breitbandig nahe gebracht, dass ich eigentlich keine Chance hatte, Johannes in mein Herz zu schließen.

Ich fand es schade, dass wir Deval in dem Buch nicht noch mal begegnet sind! Auch, was er zu seinem Kind gesagt hätte, auch, ob er wirklich verheiratet war, auch, ob er wirklich nicht um ihre Hand angehalten hätte ... Macht man sich eigentlich so viel Arbeit, eine Frau zu umwerben, wenn man verheiratet ist? Und zeigt man sich mit ihr so in der damaligen Öffentlichkeit, wenn nicht wirklich etwas Größeres dahintersteckte?
Du siehst, liebe Lena, dieser Deval lässt mir einfach keine Ruhe und beschäftigt mich total! 

Ansonsten fand ich das Buch sehr gelungen, spannend und interessant!  klatschen

Ich danke Dir, liebe Lena, für die Leserunde und das schöne, lesenswerte Buch!  winken


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Cait
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« Antworten #4 am: 31. März 2009, 10:06:00 »

Liebe Lena,

Zitat
Ich habe zu danken, liebe Melli, für meine erste Leserunde, an der ich so aktiv teilnehmen darf. Das ist wirklich superspannend für mich.

Zitat
Ihr seid alle sehr lieb mit mir umgegangen. Eure Aufrichtigkeit, eure Kritik und natürlich auch euer Lob bedeuten mir sehr viel. Mit anderen Worten: Jederzeit gerne wieder!!!

Auch für mich ist es immer wieder spannend und aufregend, die erste Leserunde mit einem Autor bzw. einer Autorin zu haben. Vor allem, weil man nie weiß, wie der/die Autor/in mit möglicher Kritik umgeht. Aber man will auch ehrlich sein, und nicht ein Buch schön reden nur weil der Autor dabei ist, aber man will auch nicht verletzen und vor den Kopf stoßen. Es gibt Autoren, die können mit Kritik nicht gut umgehen, so ist es auch (zumindest für mich) immer eine Gratwanderung für den Leser. Mit Dir hatten wir eine tolle Leserunde, Du warst aufgeschlossen und ebenso lieb, hast Dich eingebracht, erklärt und aus dem Nähkästchen geplaudert. schoen Du bist jederzeit herzlichst wieder eingeladen, eine Leserunde mit uns zu machen. Ich denke, ich spreche da für alle.  Knuddel

Zitat
Auf der einen Seite "fürchte ich mich" ein wenig, weil ich nun eure Erwartungen an die Fortsetzung kenne, die ich bestimmt nicht alle erfüllen werde.

Lass Dich da bitte von uns nicht unter Druck setzen. Du wirst schon das richtige im Kopf haben und da Du ja verraten hast, dass es einen größeren zeitsprung geben wird, habe ich auch so meine Vermutung, auf was ich verzichten muss. grins
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Corinna
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« Antworten #5 am: 31. März 2009, 12:41:06 »

In Stolp findet Femke ausgerechnet ihre Verwandten – und besonders ihr Onkel ist ihr sehr zugetan.
@ Cait
Ich würde das nicht als „Zufall“ oder als „Die Welt ist ein Dorf“ bezeichnen, sondern in diesem Fall schlicht als sich erfüllendes Schicksal. Das gibt es manchmal – und auf gewisse Weise haben Femke das Medaillon und ihre eigene unbekannte Vergangenheit nach Stolp und zu ihrem Onkel geführt. Das passt auch zu Femkes besonderen Fähigkeiten.

Schade (aber letztlich sehr wahrscheinlich und nur logisch), dass man nichts mehr über über Femkes Mutter erfährt, die leider verschollen bleibt. Das Talent hat sie jedenfalls zweifellos von ihr geerbt.
Von der Zunft soll Femke Rohbernstein bekommen, wenn sie ihr Medaillon da lässt. Dazu ist Femke sogar bereit – jetzt endlich scheint ihr die Not groß genug zu sein. Erst als sie im Traum erfährt, dass sie eine Tochter bekommen wird, ändert sie ihre Meinung, weil sie ihr das Erbstück nicht vorenthalten will. Das gefällt mir, wie sie hier für sich abwägen muss, was ihr wichtiger ist. Sie fährt nach Hause – nicht ohne vom Onkel (der mir sehr sympathisch ist und ein bisschen leid tut, weil er seine Nichte so schnell wieder verliert) doch noch Bernstein zu bekommen und – absolut klasse! – mit Tipps versehen zu werden, wie sie am besten selbst noch welchen findet, (was sie aber natürlich überhaupt keinesfalls tun soll!  grins).

Auf der wieder sehr beschwerlichen Rückreise trifft sie ausgerechnet auf Jan Delius, der ihr noch dazu das Leben rettet. Hier würde ich schon eher sagen: „Die Welt ist ein Dorf“. Aber auch wieder nicht, denn dieser Jan Delius gefällt mir als Charakter ausgesprochen gut, seine Geschichte ist tragisch und interessant. Wieder so einer von Deinen tollen Nebenfiguren, Lena! Ich hätte gern noch mehr über ihn erfahren und auch gern gewusst, wie es mit ihm weitergeht (aber da winkt ja die Fortsetzung, oder, Lena?). Mir gefiel Jan Delius sogar so gut, dass ich mir fast gewünscht hätte, Femke wäre bei ihm geblieben. Irgendwie hatten sie ja beide ein Schicksalspäckchen zu tragen, und ich glaube, sie wären gut zusammen klar gekommen. Aber natürlich muss Femke zurück zu Johannes, auch wenn sie nicht weiß, wie er auf ihre Schwangerschaft reagieren wird.

Wo wir gerade bei den Männern in Femkes Leben sind: Mir geht’s ein bisschen wie Anna, ich wüsste gern mehr über Johannes, um ihn so richtig ins Herz schließen zu können. Sowohl Deval als auch Jan Delius (obwohl er nur so kurz auftaucht) haben sehr viel mehr an Charakter gewonnen als Johannes, der recht blass bleibt. Die Kinheitsszenen sind mir ein bisschen zu wenig, um 1. zu wissen, wie er als Mann ist, und 2. nachfühlen zu können, weshalb Femke ihn liebt. Aber letztlich kommt es ja auf ihr Herz an, nicht auf meins!

Am Schluss finden sich dann Femke und Johannes unverhofft wieder – und hier kommt mir das Happy End ein bisschen schnell. Plötzlich weiß Femke einfach, dass Johannes keine Schwierigkeiten mit dem Kind haben wird und ihr alles verzeiht. Das sollte er natürlich auch, schließlich hat sie alles für ihn getan, und so kann er ihr ja nichts übel nehmen. Aber ein bisschen mehr Vertiefendes zwischen den beiden hätte ich mir am Ende gewünscht. Vielleicht auch, um Johannes doch noch ein bisschen besser kennenzulernen.

Und schließlich: Da man gar nicht mehr miterlebt, wie Femke nach Hause kommt, bleibt auch alles Weitere über Deval im Unklaren. Das ist schade, weil ich den ganz besonders interessant und faszinierend fand. Möglicherweise will ich mich deshalb nicht damit abfinden, dass er schlicht ein A*** war. Glaube ich auch einfach nicht! *grins* Jedenfalls wäre eine nochmalige Begegnung zwischen ihm und Femke schön gewesen – und sein Gesicht, als er von der Schwangerschaft erfährt.

ABER da hoffe ich dann ganz einfach mal auf die Fortsetzung, die ich ganz sicher lesen werde. Nicht nur um zu erfahren, wie es weitergeht (wenn auch wegen des Zeitsprungs wohl Devals Gesicht nicht mehr beschrieben wird lol), sondern auch, weil mich der Schauplatz Riga ausgesprochen reizt!


Von mir an dieser Stelle auch einen herzlichen Dank an Dich, Lena, für die Begleitung der Leserunde!  winken
« Letzte Änderung: 31. März 2009, 12:48:25 von Corinna » Gespeichert

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« Antworten #6 am: 31. März 2009, 16:11:26 »


Zitat
Ihr seid alle sehr lieb mit mir umgegangen. Eure Aufrichtigkeit, eure Kritik und natürlich auch euer Lob bedeuten mir sehr viel. Mit anderen Worten: Jederzeit gerne wieder!!!

Auch für mich ist es immer wieder spannend und aufregend, die erste Leserunde mit einem Autor bzw. einer Autorin zu haben. Vor allem, weil man nie weiß, wie der/die Autor/in mit möglicher Kritik umgeht. Aber man will auch ehrlich sein, und nicht ein Buch schön reden nur weil der Autor dabei ist, aber man will auch nicht verletzen und vor den Kopf stoßen. Es gibt Autoren, die können mit Kritik nicht gut umgehen, so ist es auch (zumindest für mich) immer eine Gratwanderung für den Leser. Mit Dir hatten wir eine tolle Leserunde, Du warst aufgeschlossen und ebenso lieb, hast Dich eingebracht, erklärt und aus dem Nähkästchen geplaudert. schoen Du bist jederzeit herzlichst wieder eingeladen, eine Leserunde mit uns zu machen. Ich denke, ich spreche da für alle.  Knuddel

Auf jeden Fall!!!  Ja 
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« Antworten #7 am: 31. März 2009, 18:06:23 »

ABER da hoffe ich dann ganz einfach mal auf die Fortsetzung, die ich ganz sicher lesen werde. Nicht nur um zu erfahren, wie es weitergeht (wenn auch wegen des Zeitsprungs wohl Devals Gesicht nicht mehr beschrieben wird lol), sondern auch, weil mich der Schauplatz Riga ausgesprochen reizt!
Von mir an dieser Stelle auch einen herzlichen Dank an Dich, Lena, für die Begleitung der Leserunde!  winken

Also, liebe Corinna, zunächst: die Begleitung war wirklich toll für mich. Insofern: Dank an euch alle!  schoen
Aber das mit der Fortsetzung und Riga hast du, glaube ich, falsch verstanden. Nach Riga geht es nämlich in dem Buch nach der Fortsetzung. Jaaa, ich plane langfristig ...Ein bisschen verrückt, oder?! Geht's noch?
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« Antworten #8 am: 31. März 2009, 18:27:21 »

Zitat von: Corinna
@ Cait
Ich würde das nicht als „Zufall“ oder als „Die Welt ist ein Dorf“ bezeichnen, sondern in diesem Fall schlicht als sich erfüllendes Schicksal. Das gibt es manchmal – und auf gewisse Weise haben Femke das Medaillon und ihre eigene unbekannte Vergangenheit nach Stolp und zu ihrem Onkel geführt. Das passt auch zu Femkes besonderen Fähigkeiten.

Gut, aus der Perspektive hab ich es nicht gesehen, aber so wie Du es erklärst, bin ich ein wenig beschwichtigt. grins
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« Antworten #9 am: 31. März 2009, 18:35:02 »

ABER da hoffe ich dann ganz einfach mal auf die Fortsetzung, die ich ganz sicher lesen werde. Nicht nur um zu erfahren, wie es weitergeht (wenn auch wegen des Zeitsprungs wohl Devals Gesicht nicht mehr beschrieben wird lol), sondern auch, weil mich der Schauplatz Riga ausgesprochen reizt!
Von mir an dieser Stelle auch einen herzlichen Dank an Dich, Lena, für die Begleitung der Leserunde!  winken

Also, liebe Corinna, zunächst: die Begleitung war wirklich toll für mich. Insofern: Dank an euch alle!  schoen
Aber das mit der Fortsetzung und Riga hast du, glaube ich, falsch verstanden. Nach Riga geht es nämlich in dem Buch nach der Fortsetzung. Jaaa, ich plane langfristig ...Ein bisschen verrückt, oder?! Geht's noch?

Nö, überhaupt gar nicht verrückt! Ist doch toll, so weit im Voraus zu planen! Respekt

Und ich hab offenbar nicht richtig gelesen...  peinlich Ist aber letztlich auch nicht schlimm, dann sind's eben schon ZWEI zukünftige Bücher von Dir, die auf meine Wunschliste kommen - umso besser!  lol

Zitat von: Corinna
@ Cait
Ich würde das nicht als „Zufall“ oder als „Die Welt ist ein Dorf“ bezeichnen, sondern in diesem Fall schlicht als sich erfüllendes Schicksal. Das gibt es manchmal – und auf gewisse Weise haben Femke das Medaillon und ihre eigene unbekannte Vergangenheit nach Stolp und zu ihrem Onkel geführt. Das passt auch zu Femkes besonderen Fähigkeiten.

Gut, aus der Perspektive hab ich es nicht gesehen, aber so wie Du es erklärst, bin ich ein wenig beschwichtigt. grins

Ich hab's halt mit dem Schicksal!  grins
« Letzte Änderung: 31. März 2009, 18:36:44 von Corinna » Gespeichert

Liebe Grüße
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viel zu wenig Lesezeit...

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« Antworten #10 am: 02. April 2009, 22:30:29 »



Femkes Reise und die Ankunft in Stolp, dann die Begegnung mit ihrem Onkel und endlich mehr Wissen über ihre Mutter, das war schon klasse. Da musste ich ein wenig schlucken, denn endlich nach der beschwerlichen Reise, kann Femke sich wieder sicher und zuhause fühlen. Doch die Anschuldigungen, den Anhänger widerrechtlich zu besitzen, hat sie schwer getroffen. Dass in Stolp nicht alles so glatt geht und dass Femke sich beweisen muss und kann, hat mir gut gefallen.

Was mich wunderte, dass Femke und ihr Onkel sich bis zum Schluß siezten. Aber im Brief hat Onkel Johann-Baptist das dann ja geändert. 

Die Beschreibung des Strandsegens und des Bernsteinfischen hat mir sehr gut gefallen, alles ist so beschrieben, als wäre ich dabei gewesen und hätte den Wind gespürt. Und schön, dass der  Vorfahr Nikolaus hier wieder erwähnt wird.

Femkes Schwangerschaft macht die Sache auch nicht einfach. Ich fand es nicht schlimm, dass sich die Geschichte ähnlich wie bei ihrer Mutter wiederholt. Schließlich wird Femke ihre Tochter nicht abgeben müssen, sondern kann notfalls durch ihre Schnitzerei selbst für sie sorgen, sollte alles schief gehen.

Femkes Rückreise war gottseidank nicht so beschwerlich wie die Hinreise. Den Begriff "kalte Herberge" habe ich übrigens noch nie gehört, fand ich merkwürdig und darunter hätte ich mir etwas anderes vorgestellt wie z.B. ein abgebrannter Krug oder so. Dass Femke nun auf Jan Delius trifft, ist ein Zufall, der nicht hätte sein müssen. Diesen Schlenker hätte es für mich nicht gebraucht, da Jan nur wirklich nebenbei erwähnt wurde. Doch ich kann mich Corinna anschließen: Mit seinem kurzen Auftritt ist Jan doch sehr im Gedächtnis geblieben und Du, Lena hast aus einer kleinen Nebenfigur wieder eine Rolle geschaffen, die das Buch prägt.

Ich bin super zufrieden mit dem Buch, auch wenn der Schluß auch für mich etwas zu wischi-waschi war. Zu schnell, zu glücklich, zu einfach. Dass Johannes auf Femke wartet und ihr alles verzeiht, ist zu einfach, zu sehr Happy End. Es schreit geradezu nach einer Fortsetzung. Hier hätte ich mir gerne noch 30-50 Seiten mehr gewünscht. Obwohl - es muss auch nicht alles ausgewälzt werden. 

Herzlichen Dank, Lena, für die Begleitung der Leserunde. Fand ich sehr spannend, mehr Einblicke zu bekommen.

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