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Autor Thema: Die Bernsteinsammlerin: Seite 293 - 383  (Gelesen 360 mal)
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Cait
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« am: 21. März 2009, 14:12:18 »

Hier können wir von Seite 293 bis 383 posten.  winken
« Letzte Änderung: 24. März 2009, 16:10:50 von Cait » Gespeichert


Der Weg in die Schatten - Brent Weeks

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Corinna
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« Antworten #1 am: 29. März 2009, 14:14:06 »

Deval schafft es auch weiterhin nicht, Bernstein zu beschaffen, so dass Femke tatsächlich schon das Medaillon zerstückeln will, um daraus weitere Dinge fertigen zu können. Schließlich findet Femke heraus, dass sie nicht das leibliche Kind ihrer Eltern ist. Das ist einerseits ein Schock für sie, hält sie aber andererseits von ihren Plänen ab, das Medaillon weiterzuverarbeiten, weil sie das jetzt noch mehr als Familienerbstück betrachtet. Devals löst das Versprechen um den Bernstein nicht ein, aber er sorgt dafür, dass Johannes fliehen kann – und Femke fühlt sich von nun an zu nichts mehr verpflichtet. Außerdem erfahren wir, dass Deval verheiratet ist (oder es zumindest behauptet, ich bin gespannt, ob man noch mehr über ihn erfährt!), aber wie nun seine Gefühle für Femke sind, das bleibt noch immer ein bisschen ein Rätsel (für mich jedenfalls, oder da ist der Wunsch Vater des Gedanken?).

Femke findet Johannes endlich in einem Hospital und erzählt dem Bewusstlosen alles von Deval. Sie erkennt, dass sie Johannes schon immer geliebt hat, trotz allem, was sie für Deval empfunden haben mag. Dann macht sie sich endlich wirklich auf in Richtung Osten – auf der Suche nach Rohbernstein.

An dieser Stelle nimmt die Geschichte noch mal ordentlich an Fahrt auf und wird so richtig, richtig spannend und interessant, ich konnte hier kaum das Buch aus der Hand nehmen und musste immerzu  lesen lesen! Femkes Reise ist abenteuerlich, und sie trifft auf so viele Menschen und Orte. Zuerst die Nacht in der ominösen Herberge, wo alles mehr oder weniger gefährlich wirkt – wo ihr dann aber der zuerst sehr unsympathische Wirt schließlich sogar hilft und ihr wertvolle Tipps für die Weiterreise gibt. Klasse! Und dann das Schloss bei Klütz, wo sie die beiden ballonfahrenden Herren trifft.

@Lena: Hast Du dazu als Vorlage Schloss Bothmer als Vorlage im Sinn gehabt? Ich habe es förmlich vor mir gesehen bei Deiner Beschreibung. Tolles Ding!

Und dann auf der Insel Poel Tine und ihr Gatte – wunderbare Nebencharaktere, die so liebevoll geschildert sind wie sie auftreten. In ihrem Häuschen fühlte man sich irgendwie gleich heimisch – und ich hätte Femke verstanden, wenn sie plötzlich ihre Reisepläne aufgegeben hätte und einfach da geblieben wäre. Aber das ging natürlich nicht... 

Die beschwerliche Weiterfahrt in dem Karren ist auch wieder sehr abenteuerlich. Und dann schaltete ich leider viiiiel zu spät. Natürlich – Femkes morgendliche Übelkeit hätte mir sofort auffallen müssen. Aber ich war zugegebenermaßen ebenso überrascht wie Femke ob ihrer Schwangerschaft. Dabei hätte man es vorausahnen können...
Und dann muss sie auch noch auf diese widerlichen Bekannten in Rostock treffen. Da war mir von Anfang klar, dass Vorsicht geboten sein und sie am Ende die Rechnung präsentiert bekommen würde.

Aber auch hier: Diese herrliche Beschreibung der beiden, einfach super. Die ganze Reise lief so richtig wie ein Film vor meinen Augen ab, so lebendig war das alles!

Weiter geht's nach Stolp!
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Corinna
Lena J.
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« Antworten #2 am: 29. März 2009, 19:16:33 »


@Lena: Hast Du dazu als Vorlage Schloss Bothmer als Vorlage im Sinn gehabt? Ich habe es förmlich vor mir gesehen bei Deiner Beschreibung. Tolles Ding!


Ja, Corinna, genau das Schloss habe ich mir angesehen und dann in die Handlung eingebaut.
Übrigens mag ich den Abschnitt von Femkes Reise selbst auch sehr gerne. Ich liebe es, Charaktere auftreten zu lassen, die zwar für die Handlung nicht besonders wichtig sind, aber dafür viel zur Atmosphäre beitragen.
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Corinna
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« Antworten #3 am: 29. März 2009, 20:59:37 »

Hach, schön, dass ich mit meiner Vermutung von Schloss Bothmer richtig lag. Ich stell mal hier ein Foto ein (ich darf doch, oder?)
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Corinna
Cait
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« Antworten #4 am: 30. März 2009, 12:05:35 »

Ein paar Minuten hab ich noch, bevor ich meinen Louis abholen muss. Also, frisch ans Werk. grins

Obwohl ich absolut verstehen kann, warum sich Femke selbst auf den Weg macht, Bernstein zu holen, hat es mich doch gewundert, dass sie nicht gewartet hat, bis es Johannes besser geht. Vielleicht braucht sie auch einfach ein wenig Abstand, um ihr Wissen um ihre "Adoption" zu verdauen, sich im Klaren zu werden, was das für sie nun bedeutet... Aber nur mit Bernstein kann sie ihre Familie über die schweren Zeiten bringen und so bricht sie auf. Ein klein wenig naiv allerdings, wie ich finde. Sie weiß nicht einmal wohin sie gehen muss, reist allein, hat zu wenig Geld und ist zu redselig. Aber sie hat Glück und trifft unterwegs nur auf gute Menschen, die ihr weiterhelfen und Ratschläge geben können.
Aber, ich hätte mir ihre Reise vielleicht etwas gefahrvoller gewünscht. Aber es war spannend, sie auf dieser abwechslungsreichen Reise zu begleiten.
Ihr Übelkeit klingt sehr verdächtig nach Schwangerschaft, was mich ehrlich gesagt, nicht so besonders freuen würde. Klar, besteht die Gefahr, aber ich finde einfach, das müsste nicht unbedingt sein (sagt mein romantisches Herz).

Zitat von: Corinna
Deval schafft es auch weiterhin nicht, Bernstein zu beschaffen,

Schafft er es nicht oder will er es nicht? grins Ich glaube, er hat keinerlei Motivation, sich um Bernstein zu kümmern, da er Femke besitzt. Sie ist seine Mätresse geworden und somit fehlt dafür der Antrieb, glaube ich...

Zitat von: Corinna
Devals löst das Versprechen um den Bernstein nicht ein, aber er sorgt dafür, dass Johannes fliehen kann – und Femke fühlt sich von nun an zu nichts mehr verpflichtet.

Schön, dass Deval sein Versprechen gehalten hat, aber hier habe ich auch nichts anderes erwartet. Das gehörte zum Handel dazu und in der Hinsicht halte ich ihn für einen Ehrenmann. Sehr gelungen fand ich, wie sich Femke von Deval löst. Ja

Zitat von: Corinna
Femke findet Johannes endlich in einem Hospital und erzählt dem Bewusstlosen alles von Deval. Sie erkennt, dass sie Johannes schon immer geliebt hat, trotz allem, was sie für Deval empfunden haben mag.

*seufz* Das fand ich sooo schön und ich hätte mir sehr gewünscht, Femke wäre dort geblieben, bis Johannes erwacht. Ich mag solche sentimentalen, romantische Szenen...

Zitat von: Corinna
Und dann auf der Insel Poel Tine und ihr Gatte – wunderbare Nebencharaktere, die so liebevoll geschildert sind wie sie auftreten. In ihrem Häuschen fühlte man sich irgendwie gleich heimisch – und ich hätte Femke verstanden, wenn sie plötzlich ihre Reisepläne aufgegeben hätte und einfach da geblieben wäre. Aber das ging natürlich nicht...

Dies ist eine meiner Lieblingsstellen in dem Buch! Ich konnte Wind und wetter richtig spüren, das Meer riechen. Und, dazu noch super Figuren! Ganz großes Kino!  anbet

Zitat von: Corinna
Und dann muss sie auch noch auf diese widerlichen Bekannten in Rostock treffen. Da war mir von Anfang klar, dass Vorsicht geboten sein und sie am Ende die Rechnung präsentiert bekommen würde.

Fürchterlich, nicht?! Ich hab auch geahnt, dass er sie nicht umsonst beherbergt hat. Aber wie dreist und die Sprüche!  Wah! Sie im teuersten Zimmer unterzubringen, ohne sie zu fragen, sie vorzuwarnen. Ich wär ausgerastet, glaube ich. Und der Kerl erst, wirklich widerlich!!  übel

Danke für das Bild, Corinna! schoen

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Der Weg in die Schatten - Brent Weeks

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« Antworten #5 am: 30. März 2009, 12:58:10 »

Zitat von: Corinna
Deval schafft es auch weiterhin nicht, Bernstein zu beschaffen,

Schafft er es nicht oder will er es nicht? grins Ich glaube, er hat keinerlei Motivation, sich um Bernstein zu kümmern, da er Femke besitzt. Sie ist seine Mätresse geworden und somit fehlt dafür der Antrieb, glaube ich...

Da hast Du sehr wahrscheinlich recht!  lol

Zitat von: Corinna
Femke findet Johannes endlich in einem Hospital und erzählt dem Bewusstlosen alles von Deval. Sie erkennt, dass sie Johannes schon immer geliebt hat, trotz allem, was sie für Deval empfunden haben mag.

*seufz* Das fand ich sooo schön und ich hätte mir sehr gewünscht, Femke wäre dort geblieben, bis Johannes erwacht. Ich mag solche sentimentalen, romantische Szenen...

Aber hätte sie es dann noch geschafft, sich loszueisen?  grübel Ich glaub, es ist schon ganz gut, so dass sie zu dem Zeitpunkt gegangen ist...
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« Antworten #6 am: 30. März 2009, 13:21:01 »

Zitat von: Corinna
Aber hätte sie es dann noch geschafft, sich loszueisen?  grübel Ich glaub, es ist schon ganz gut, so dass sie zu dem Zeitpunkt gegangen ist...

Hach, vielleicht hätte er sie sogar begleitet.
Für die Handlung und die Spannung, ist es richtig gelöst, keine Frage, aber mein romantisch verklärtes Herz, hätte auch gerne länger an Johannes' Krankenbett verweilt. grins
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« Antworten #7 am: 30. März 2009, 13:24:23 »

Ja, versteh ich! 
Aber wenn sie so lange gewartet hättet, bis Johannes sich so weit erholt, dass er reisefähig ist, dann wäre sie sicher erst sehr viel später losgekommen. Und alles wäre vielleicht ganz anders gekommen... Und überhaupt!  grins
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Corinna
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« Antworten #8 am: 30. März 2009, 13:38:44 »

lol Du hast ja recht.  Kuss Es hätte einen ganz anderen Handlungsverlauf genommen. grins
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Anna
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« Antworten #9 am: 30. März 2009, 14:15:57 »

Diesen Abschnitt habe ich nun auch durch.

Ich glaube, ich bin auf einer falschen Fährte, denn ich mag Deval!
Deval sagte, er sei verheiratet. Daran glaube ich irgendwie nicht. Sein ganzes Betragen sagt, dass er sich in Femke verliebt hat. (Oder ist das nur eine Hoffnung von mir?) Ich denke, er hat seinen Stolz und es war nur eine Schutzreaktion seinerseits, als sie ihm an den Kopf warf, dass es nichts schlimmeres für sie gäbe, als dass er um ihre Hand anhielte. Das ist ein wirklich harter Satz! Da würde ich auch erst mal mein Schutzschild ausfahren.

Johannes erscheint mir in der Geschichte einfach viel zu blass, als dass ich ihn gern haben könnte. Ich kenne von ihm: nichts, außer seiner Jugend, die er schnitzend verbrachte.
Um mich für Johannes begeistern zu können, brauche ich einfach mehr von ihm. Pierre Deval dagegen ist in seinen Fassetten dargelegt worden und er hat gezeigt, wie sehr er Femke begehrt.
Dass Femke nun von ihm schwanger zu sein scheint, freut mich natürlich. Allerdings habe ich Bedenken, dass das Buch (oder Du, Lena) es nicht gut mit ihm meint ...  traurig (Es sei denn, er stellt sich wirklich als Oberidiot heraus!)
Vielleicht durchlebt Femke ja auch das Gleiche, wie ihre Mutter: ein Kind, dass sie nicht behalten kann/möchte ...  grübel

Die Reise ist mir etwas zu langatmig. Mir fehlen da auch die anderen Hauptfiguren, wie Deval oder Johannes, der sich ja sehr wenig im Buch blicken lässt, um so geliebt zu werden.
Obwohl ich die Reise mag und sie auch gut ins Buch passt und ich mir vieles sehr gut vorstellen kann (lebe ja auch in Schleswig Holstein  schoen ), entfernt sich mich doch zu sehr. Bin nun auch so gespannt, ob sie nun Bernstein findet oder nicht.

Es bleibt also spannend!  Lächeln
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Ich lesen : "Engel der Nacht" von Becca Fitzpatrick
Ich höre : "Die Asche meiner Mutter" von Frank McCourt
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Lena J.
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« Antworten #10 am: 30. März 2009, 21:11:48 »

Zitat von: Corinna
Und dann auf der Insel Poel Tine und ihr Gatte – wunderbare Nebencharaktere, die so liebevoll geschildert sind wie sie auftreten. In ihrem Häuschen fühlte man sich irgendwie gleich heimisch – und ich hätte Femke verstanden, wenn sie plötzlich ihre Reisepläne aufgegeben hätte und einfach da geblieben wäre. Aber das ging natürlich nicht...

Dies ist eine meiner Lieblingsstellen in dem Buch! Ich konnte Wind und wetter richtig spüren, das Meer riechen. Und, dazu noch super Figuren! Ganz großes Kino!  anbet

Oh, danke! Gehört auch zu meinen Lieblingsstellen  schoen
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Geli
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viel zu wenig Lesezeit...

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« Antworten #11 am: 30. März 2009, 22:35:09 »

Mir ist auch aufgefallen, dass etliche Nebenfiguren vorkommen. Allerdings sind die meisten so detailliert und liebevoll gezeichnet, dass ich überhaupt keine Mühe habe, mir ihre Namen zu merken oder sie einzuordnen. Klasse.

Die Reise ist wirklich spannend und die die vielen kleinen Begebenheiten auch unterhaltsam zu lesen.

Von denen, wo Femke Hilfe hätte erwarten können, wie der Wirt des Krugs in Rostock, wird sie übers Ohr gehauen, während andere, z.B. der erste Wirt, ihr noch Unterstützung anbieten. So spielt das Leben.

Insel Poel soll ja wunderschön sein, ich war leider noch nie dort, geplant ist es aber auf jeden Fall irgendwann mal.

Deval ist mir immer noch suspekt. Er ist nicht ehrlich, dann auch noch verheiratet und scheint Femke nur ausgenutzt haben. Allerdings hat er sein Versprechen gehalten und Johannes und die Thuraus beschützt. Immerhin was.

Die Reaktion darauf, dass die Thuraus nicht ihre leiblichen Eltern sind, fällt ein wenig schwach aus. Gut, dass der Brief noch mal abgedruckt ist, den genauen Wortlaut hätte ich nicht mehr parat gehabt. Sie zieht sich zurück, aber ich hätte irgendwie erwartet, dass sie fragt, warum die Thuraus so lange geschwiegen haben.

Dass Femke nun auch noch schwanger sein soll (und wahrscheinlich auch ist), bringt nochmal Spannung ins Geschehen. Wie wird Deval reagieren? Und Johannes?

Da muss ich Anna auch Recht geben: Johannes ist ein wenig blaß, abber das liegt auch daran, dass er lange Jahre in Jena war. Doch sein Herz scheint Femke zu gehören, denn er hat den Würfel immer noch.

So, und jetzt gehe ich wieder lesen.
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Neues Jahr -  neuer RUB-Abbau *ggg*

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Ich lese gerade: Ken Follett - Die Tore der Welt
sanne
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« Antworten #12 am: 07. April 2009, 19:43:04 »

Femke scheint einem inneren Impuls zu folgen, als sie sich auf diese  Reise an die Ostsee macht -  ich denke, es geht dabei nicht nur um den Bernstein, es ist auch der  Weg  zu sich selbst und zu ihren Wurzeln, die aus der Vergangenheit in ihre Gegenwart und Zukunft weisen. Da ihr Schicksal so eng  mit dem Bernstein verwoben ist, ist das auch ihre naheliegende  Begründung für diese gewagte Reise.  Ihr Ziel ist es,  neuen Bernstein zu suchen, aber gleichzeitig geht es um ihre  eigene Geschichte, auch wenn ihr das vielleicht (noch) nicht bewußt ist.
Sie startet diese Unternehmung zwar überstürzt und ein wenig naiv, aber ich rechne ihr hoch an, dass sie den Mut dazu hat und sich nicht beirren läßt.
Ihre  Begegnungen und Gespräche mit all diesen herrlich skurrilen Küstenbewohnern sind  dermaßen  unterhaltsam und unwiderstehlich,  dass ihre Reise meinetwegen "ewig" hätte dauern dürfen....
Dieser Abschnitt ist wie eine frische salzige Meeresbrise, die den Kopf und das Herz frei macht für ein Ankommen bei sich selbst und für eine selbstbestimmte Zukunft.
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Trau keinem, der behauptet, nie zu zweifeln
Zur Zeit lese ich:
Zeit der Raben  von Charles Todd

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