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Autor Thema: Der Pfad der roten Träume: Kapitel 10 - 12 (inkl. Nachwort)  (Gelesen 207 mal)
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Cait
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« am: 14. Oktober 2009, 10:55:04 »

Hier können wir von Kapitel 10 bis zum Ende posten.  winken
« Letzte Änderung: 14. Oktober 2009, 10:58:02 von Cait » Gespeichert


Der Goldene Thron - Katia Fox

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Annette B.
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« Antworten #1 am: 26. Oktober 2009, 17:36:54 »

Ich fasse dann mal eben den Schluß des Buches zusammen.

Also die Situation spitz sich zu. Nachdem die Farm abgebrannt ist und Lucy bei den Aborigines auch noch ihre sichere Zuflucht verloren hat, bleibt ihr und Berei nichts anderes übrig als nach Perth zurück zu kehren.

Auf ihrem Weg dort hin gibt es ein wundervolles Wiedersehen mit Henry und Lucy findet auch noch ein Feuerzeug, welches ihr sehr bekannt vorkommt.

Das Henry`s Vater seinen Frust und seine hilflose Wut im Alkohol ertränkt, ist für mich wirklich nachvollziehbar. Aber wie schon so oft in diesem Buch gibt es auch in dieser Szene eine Botschaft, die da lautet: Alkohol löst keine Probleme.
Von daher fand ich es auch toll das Henry`s Vater und auch der Besitzer des Pub sich auf dem Weg zum Fluss gemacht haben um Herrisons Leuten die Stirn zu bieten. grrr
OK, dass diese Schießerei dann auch am Ende zu keinem wirklichen Erfolg führt, ist zwar schade, aber auch realistisch.
Zumindest reicht die Zeit um die gefangenen Aborigines in Sicherheit zu bringen.
Das Henry`s Vater schwer verletzt zur Mission gebracht wird und das der Doc ihm dann wieder auf die Beine hilft, fand ich klasse.
Ich denke den Traum, den Lucy dann noch hatte in der Mission zeigt ihr (etwas verschlüsselt zwar) ihre Zukunft.

Schade das es keinem der Männer gelungen ist diesen Herrison ins Land der Regenbogenschlange zu schicken, aber OK... - Nix ist perfekt im Leben, sonst wäre es auch viel zu einfach.

Das Lucy am Ende noch mit dem Doc über ihre Aufzeichnungen spricht und auch über die Bücher, die leider dem Feuer zum Opfer gefallen sind, fand ich auch wieder sehr schön und passend in dieses Finale eingearbeitet.
Tja, und das Lucy dann mit Henry und seinem Vater Perth verlässt, das war mir irgendwie klar. Ein anderes Ende hätte das Buch gar nicht haben dürfen.
Ein wenig hat mir nur Berei Leid getan. Ich glaube er hatte sich ein wenig in Lucy verguckt und nun muss er sie gehen lassen.
Die Worte die Bereis Mutter Lucy mit auf den Weg gibt, zeigen mir sehr deutlich, dass Naya eine tiefe Beziehung zu Lucy aufgebaut hat.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich finde, man sollte derartige Bücher unbedingt seinen heranwachsenden Kindern in die Hand drücken um ihnen zu zeigen, dass es auch noch etwas anderes als Sex &  Gewalt gibt.
 
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Liebe Grüße Annette
Inge78
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« Antworten #2 am: 27. Oktober 2009, 15:46:10 »

Hallo!

Ich bin auch noch da!

Und habe das Buch auch schon etwas länger beendet! Und denke seitdem darüber nach ob mir das Ende gefällt  peinlich
Irgendwie ging mir zum Ende hin alles zu schnell und ich bin, im Gegensatz zu Annette, nicht damit zufrieden dass Lucy mit Henry und seinem Vater Perth verlässt und Harrison das Feld überlässt. Ich hätte mir irgendwie ein besseres Ende gewünscht, auch wenn das Ende schon zum Buch passt. Klar, die Botschaft ist schon deutlich, der Klügere gibt nach aber nun kommt Harrison mit seinen Machenschaften auch noch durch, das hat mich geärgert  motz
Auch das "Ende" für die Aboriginis finde ich teilweise nicht gut, wenn auch sicherlich realistisch. Aber sie werden in dieser Mission sicherlich christlich "umerzogen" werden und das gefällt mir nicht. Ich hatte gehofft dass Berei am Ende mit seiner Sippe wieder ins Outback zieht!

Alles in Allem überschlagen sich die Ereignissen zum Ende hin und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, so hat es mich dann schlussendlich noch ziemlich gefesselt.

Zitat
Lucy findet auch noch ein Feuerzeug, welches ihr sehr bekannt vorkommt.

Schade dass sie damit letztendlich nichts mehr mit anfangen kann!

Zitat
Das Henry`s Vater seinen Frust und seine hilflose Wut im Alkohol ertränkt, ist für mich wirklich nachvollziehbar. Aber wie schon so oft in diesem Buch gibt es auch in dieser Szene eine Botschaft, die da lautet: Alkohol löst keine Probleme.

Wobei er schon recht schnell vom Vollrausch "genesen" war und ich hatte schon das Schlimmste befürchtet als er mit dem Gewehr losstürmt!
Und ich fand gut dass wir die Schießerei aus der Sicht von Lucy erlebt haben die eben nicht hautnah dabei war.

Das Nachwort hat mich begeistert, schön dass man erfährt was Fiktion und was Wahrheit ist. Und ich musste schon schmunzeln als ich über den "Sorry-Day" 2008 gelesen haben, denn zu diesem Zeitpunkt war ich in Australien!
So ein Zufall  grins

Zitat
Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich finde, man sollte derartige Bücher unbedingt seinen heranwachsenden Kindern in die Hand drücken um ihnen zu zeigen, dass es auch noch etwas anderes als Sex &  Gewalt gibt.

Da kann ich Dir absolut zustimmen, Annette. Das Buch war kurzweilig und erfrischend und mal was Anderes als der ewig gleiche historische "Brei" der zur Zeit überall veröffentlicht wird!
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LG Inge

"Von den vielen bekannten Welten, die der Mensch nicht von der Natur geschenkt bekam, sondern aus eigenem Geist erschaffen hat, ist die Welt der Bücher die größte."

Hermann Hesse
Adhara
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« Antworten #3 am: 28. Oktober 2009, 17:11:15 »

 klatschen klatschen klatschen Mir hat das Buch ausserordentlich gut gefallen ....

Ich denke schon, dass die Szene mit dem Feuerzeug eine ganz wichtige Rolle spielt. Dadurch wird klar, was vorher nur zu vermuten war: Es war Brandstiftung. Und es wird die Frage in den Raum gestellt, ob man sich der Gewalt wirklich beugen will oder ob man ihr am besten ausweicht. Vor dem Hintergrund, dass diese Gewalt immer wieder entbrandet wäre, hat Henry's Vater richtig entschieden und will sich anderswo eine neue Existenz aufbauen.

Die Aborigines in der Mission ist wohl ein sehr realistisches Bild, wenn es mich auch im Herzen schmerzt. Allerdings hoffe ich noch immer auf einen "Auszug" der Sippe im Folgeband - es gibt doch einen Folgeband, Corina???

Ich finde den ganzen Roman eine abgerundete Sache, spannend und auch sprachlich gut. Hut ab, Corina, Du hast mir einiges Lesevergnügen und viel Wissenswertes mitgegeben.
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CorinaB
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« Antworten #4 am: 01. November 2009, 13:05:52 »

Vielen Dank für das Lob und die hilfreichen Anmerkungen, ich freue mich, dass ich euch mit dem "Pfad" ein paar schöne Lesestunden verschaffen konnte.  freu

Einen Folgeband würde ich nicht ausschließen, aber wie immer liegt ein zweiter Teil daran, wie sich das erste Buch letztlich verkauft. Allerdings werde ich das Thema Australien noch auf meinem Ideenstapel lassen, denn es juckt mich in den Fingern, ein weiteres Buch darüber zu schreiben. Bei dem, was ich in diesem Buch verarbeitet habe, handelt es sich nur um einen kleinen Bruchteil des Materials, das ich zur Verfügung hatte. Vielleicht gibt es wirklich einen zweites Buch - in dem Berei und Naya wieder in die Wildnis ziehen.   Daumendrücken bitte!
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Das Krähenweib, HC, Knaur-Verlag, ab April 2010

Außerdem immer noch zu haben:

Die Spionin, Taschenbuch, Knaur-Verlag, April 2009
Der Pfad der roten Träume, HC, Ueberreuter-Verlag, Herbst 2009

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Annette B.
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« Antworten #5 am: 01. November 2009, 18:01:18 »

Zitat von: Corina
Vielleicht gibt es wirklich einen zweites Buch - in dem Berei und Naya wieder in die Wildnis ziehen.   Daumendrücken bitte!

Oh ja bitte, Naya und Berei sind mir sehr ans Herz gewachsen und sie würden auf ihren Streifzügen in der Wildnis bestimmt wieder einer gewissen Lucy begegnen. 
Ich drücke auf jeden Fall alle Daumen für eine Fortsetzung.

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Liebe Grüße Annette
Inge78
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« Antworten #6 am: 01. November 2009, 23:41:22 »

Hallo!

Zitat
Allerdings werde ich das Thema Australien noch auf meinem Ideenstapel lassen, denn es juckt mich in den Fingern, ein weiteres Buch darüber zu schreiben. Bei dem, was ich in diesem Buch verarbeitet habe, handelt es sich nur um einen kleinen Bruchteil des Materials, das ich zur Verfügung hatte. Vielleicht gibt es wirklich einen zweites Buch - in dem Berei und Naya wieder in die Wildnis ziehen.   Daumendrücken bitte!

Ich drücke ganz fest die Daumen  Daumendrück
Gerade noch mehr über die Aboriginis zu lesen würde mich doch sehr reizen!
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LG Inge

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