Ich fasse dann mal eben den Schluß des Buches zusammen.
Also die Situation spitz sich zu. Nachdem die Farm abgebrannt ist und Lucy bei den Aborigines auch noch ihre sichere Zuflucht verloren hat, bleibt ihr und Berei nichts anderes übrig als nach Perth zurück zu kehren.
Auf ihrem Weg dort hin gibt es ein wundervolles Wiedersehen mit Henry und Lucy findet auch noch ein Feuerzeug, welches ihr sehr bekannt vorkommt.
Das Henry`s Vater seinen Frust und seine hilflose Wut im Alkohol ertränkt, ist für mich wirklich nachvollziehbar. Aber wie schon so oft in diesem Buch gibt es auch in dieser Szene eine Botschaft, die da lautet: Alkohol löst keine Probleme.
Von daher fand ich es auch toll das Henry`s Vater und auch der Besitzer des Pub sich auf dem Weg zum Fluss gemacht haben um Herrisons Leuten die Stirn zu bieten.

OK, dass diese Schießerei dann auch am Ende zu keinem wirklichen Erfolg führt, ist zwar schade, aber auch realistisch.
Zumindest reicht die Zeit um die gefangenen Aborigines in Sicherheit zu bringen.
Das Henry`s Vater schwer verletzt zur Mission gebracht wird und das der Doc ihm dann wieder auf die Beine hilft, fand ich klasse.
Ich denke den Traum, den Lucy dann noch hatte in der Mission zeigt ihr (etwas verschlüsselt zwar) ihre Zukunft.
Schade das es keinem der Männer gelungen ist diesen Herrison ins Land der Regenbogenschlange zu schicken, aber OK... - Nix ist perfekt im Leben, sonst wäre es auch viel zu einfach.

Das Lucy am Ende noch mit dem Doc über ihre Aufzeichnungen spricht und auch über die Bücher, die leider dem Feuer zum Opfer gefallen sind, fand ich auch wieder sehr schön und passend in dieses Finale eingearbeitet.
Tja, und das Lucy dann mit Henry und seinem Vater Perth verlässt, das war mir irgendwie klar. Ein anderes Ende hätte das Buch gar nicht haben dürfen.
Ein wenig hat mir nur Berei Leid getan. Ich glaube er hatte sich ein wenig in Lucy verguckt und nun muss er sie gehen lassen.
Die Worte die Bereis Mutter Lucy mit auf den Weg gibt, zeigen mir sehr deutlich, dass Naya eine tiefe Beziehung zu Lucy aufgebaut hat.
Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich finde, man sollte derartige Bücher unbedingt seinen heranwachsenden Kindern in die Hand drücken um ihnen zu zeigen, dass es auch noch etwas anderes als Sex & Gewalt gibt.