Cait
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« am: 19. Februar 2010, 14:36:08 » |
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« Letzte Änderung: 19. Februar 2010, 14:57:15 von Cait »
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Im Namen der Engel - Mary StantonSuB-Statistik 2010SuB: 209 neue Bücher: 62 aussortierte Bücher: 0 gelesene Bücher (SuB): 44 + abgebrochene Bücher: 1 + Re-Read: 0 gelesene Seiten: 21.399 Mellis Blog-Welt
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Anna
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« Antworten #1 am: 08. März 2010, 23:00:01 » |
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Nun ist auch der letzte Abschnitt beendet. Hier ging es ja noch mal hoch her!
Sehr erschreckt und tief berührt haben mich diese Hunger-Szenen. Ob nun in Malaga oder in Granada. Und dann noch mit den Kindern! Kinder, die vor Hunger weinen und schreien ... Einfach schrecklich!  Als ich das gelesen hatte und meinen Kindern mittags das Essen hinstellte, war ich froh, dass sie dieses Hungergefühl nicht kennen und hoffe, dass sie es auch nie würden kennen lernen. 
Jaime kämpft sich durchs Leben und hält zu Zahra, wie ich es vom ersten Zusammentreffen mit ihm nie erwartet hätte (obwohl ich ihn sofort mochte. ). *anerkennungzollend*  Er ist ein wunderbarer Mann, der sehr gut zu Zahra passt. Da sie schon sehr stark ist, war es wichtig, dass sie einen Mann an ihrer Seite hat, der noch stärker ist, als sie. Wunderbare Mischung, die beiden! 
Die letzten Kämpfe um Granada waren wieder sehr spannend. Wobei ich Zahra das erste Mal nicht verstehen konnte, dass sie nicht eher mit Jaime geflohen ist! Sicher, es war ihre Heimat, ihr Land ... Doch nun hat sie einen Mann an ihrer Seite und auch noch drei Kinder. Da kann man doch einfach ein neues Leben in einem neuen Land beginnen. Zumal die Flucht ja aus der Not heraus geschehen wäre, und nicht aus einem einfachen "Landänderungswunsch" Jaimes. Aber vielleicht liegt das ja im Blut der Mauren … Ich war mir zu 70% sicher, dass es ein gutes Ende geben würde, doch je mehr Granada belagert wurde, desto mehr schrumpfte meine Hoffnungsrate. So war ich sehr erleichtert und Dir dankbar, Lea, dass es ein gutes Ende gab. 
Ich fand es auch schön, obwohl ich ihn überhaupt nicht abkonnte!, dass Yasid noch mal auftauchte und alle um Entschuldigung bar. Dass er durch das Schwert umkam, fand ich nun gerade in der Situation, wo er auf den rechten Weg gekommen war, recht traurig. Aber war auf der anderen Seite froh, dass es nicht Jaime oder Raschid getroffen hatte.
Spannung pur und das bis zum Schluss! Einfach wunderbar! Ein ganz tolles Buch, Lea! Ein großes Lob von meiner Seite. 
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Inge78
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« Antworten #2 am: 09. März 2010, 22:30:21 » |
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Ich habe das Buch nun auch beendet und bin traurig Zahra und Jamie verlassen zu müssen! Aber vielleicht treffen wir sie ja wieder, das Ende ist ja in der Beziehung recht offen. Durch die Links und mein Nachlesen wusste ich von Granadas Ende, und finde es wirklich tragisch. Boabdil, der tragische Herrscher, ihm war einfach kein Glück vergönnt! Sehr erschreckt und tief berührt haben mich diese Hunger-Szenen. Ob nun in Malaga oder in Granada. Und dann noch mit den Kindern! Kinder, die vor Hunger weinen und schreien ... Einfach schrecklich! heul Ohnmacht heul Ja, die Szenen waren wirklich sehr realistisch beschrieben, auch ich habe mitgelitten! Wobei ich Zahra das erste Mal nicht verstehen konnte, dass sie nicht eher mit Jaime geflohen ist! Sicher, es war ihre Heimat, ihr Land ... Doch nun hat sie einen Mann an ihrer Seite und auch noch drei Kinder. Da kann man doch einfach ein neues Leben in einem neuen Land beginnen. Zumal die Flucht ja aus der Not heraus geschehen wäre, und nicht aus einem einfachen "Landänderungswunsch" Jaimes. Aber vielleicht liegt das ja im Blut der Mauren … Ja, da muss ich Anna zustimmen, da konnte ich Zahra auch nicht verstehen 
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LG Inge
"Von den vielen bekannten Welten, die der Mensch nicht von der Natur geschenkt bekam, sondern aus eigenem Geist erschaffen hat, ist die Welt der Bücher die größte."
Hermann Hesse
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Lea Korte
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« Antworten #3 am: 10. März 2010, 11:00:41 » |
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Die letzten Kämpfe um Granada waren wieder sehr spannend. Wobei ich Zahra das erste Mal nicht verstehen konnte, dass sie nicht eher mit Jaime geflohen ist! Sicher, es war ihre Heimat, ihr Land ... Doch nun hat sie einen Mann an ihrer Seite und auch noch drei Kinder. Da kann man doch einfach ein neues Leben in einem neuen Land beginnen. Zumal die Flucht ja aus der Not heraus geschehen wäre, und nicht aus einem einfachen "Landänderungswunsch" Jaimes. Aber vielleicht liegt das ja im Blut der Mauren … Liebe Anna, ich habe dabei - auch - an die Juden gedacht, die Dtl. unter Hitler auch nicht verlassen haben. Und auch Kinder hatten ... UND es ist zudem einfach eine Tatsache, dass die Mauren eben NICHT weggangen sind. Sie haben ausgeharrt, in Malaga, in Loja, in Granada - überall. Das ist Teil der ganz realen Tragödie dieser Zeit. Und wenn ich die Gelegenheit habe, einen zweiten Teil zu schreiben, wirst du noch sehen, dass die Mauren und Juden, die später weggegangen sind, auch nicht ins Paradies gekommen sind, sondern ganz im Gegenteil. Es gab einfach auch keinen Ort, der wirklich geeignet gewesen wäre, ihnen Frieden und Ruhe zu versprechen. Ich war mir zu 70% sicher, dass es ein gutes Ende geben würde, doch je mehr Granada belagert wurde, desto mehr schrumpfte meine Hoffnungsrate. So war ich sehr erleichtert und Dir dankbar, Lea, dass es ein gutes Ende gab. Da musste ich lachen!  Ich fand es auch schön, obwohl ich ihn überhaupt nicht abkonnte!, dass Yasid noch mal auftauchte und alle um Entschuldigung bar. Dass er durch das Schwert umkam, fand ich nun gerade in der Situation, wo er auf den rechten Weg gekommen war, recht traurig. Aber war auf der anderen Seite froh, dass es nicht Jaime oder Raschid getroffen hatte. Ich würde mich da ganz der Ansicht von Jaime anschließen: Yazid hätte in dem Leben nach der Übergabe Granadas keinen Platz mehr gefunden. Er hätte in die neue Zeit einfach nicht mehr hineingepasst. Spannung pur und das bis zum Schluss! Einfach wunderbar! Ein ganz tolles Buch, Lea! Ein großes Lob von meiner Seite.  [/color] Ach, wie schön so was zu lesen! DANKE!!!  Herzliche Grüße Lea [/quote]
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Lea Korte
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« Antworten #4 am: 10. März 2010, 11:07:01 » |
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Liebe Inge, wenn ihr jetzt alle viel Werbung macht, wird der Verlag mich sicher den zweiten Teil der Maurin schreiben lassen, und dann weißt du, wie es weitergeht!  Für die Mauren, die Juden - und Zahras Familie. Die Geschichte dieser Zeit ist für mich eine der spannendsten überhaupt; ich liebe sie wirklich und kann wahrscheinlich auch deswegen einfach nicht von diesem Thema loslassen. Und zu Zahras Weigerung, von Granada wegzugehen - da habe ich eben ja auch schon zu gepostet. Unter diesem Gesichtspunkt wird es sicher auch dir jetzt klarer, oder? Auf jeden Fall danke ich euch ganz herzlich für die Teilnahme an der Leserunde und die vielen, tollen Kommentare!  Herzliche Grüße Lea
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Inge78
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« Antworten #5 am: 10. März 2010, 14:31:56 » |
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wenn ihr jetzt alle viel Werbung macht, wird der Verlag mich sicher den zweiten Teil der Maurin schreiben lassen, und dann weißt du, wie es weitergeht! Für die Mauren, die Juden - und Zahras Familie. Oh ja, da wäre ich dafür  Aber wenn Du schreibst dass ganz viele Mauren auch in der Fremde keinen Frieden gefunden habe will ich das gar nicht lesen, Zahra und Jamie gönne ich ihr kleines Paradies! Ich würde mich da ganz der Ansicht von Jaime anschließen: Yazid hätte in dem Leben nach der Übergabe Granadas keinen Platz mehr gefunden. Er hätte in die neue Zeit einfach nicht mehr hineingepasst. Ich finde Yazid hat es nicht verdient in den Kreis der Familie aufgenommen zu werden. Ich bin da leider schlecht im Verzeihen und sehr nachtragend 
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LG Inge
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Anna
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« Antworten #6 am: 10. März 2010, 22:00:19 » |
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Die letzten Kämpfe um Granada waren wieder sehr spannend. Wobei ich Zahra das erste Mal nicht verstehen konnte, dass sie nicht eher mit Jaime geflohen ist! Sicher, es war ihre Heimat, ihr Land ... Doch nun hat sie einen Mann an ihrer Seite und auch noch drei Kinder. Da kann man doch einfach ein neues Leben in einem neuen Land beginnen. Zumal die Flucht ja aus der Not heraus geschehen wäre, und nicht aus einem einfachen "Landänderungswunsch" Jaimes. Aber vielleicht liegt das ja im Blut der Mauren … Liebe Anna, ich habe dabei - auch - an die Juden gedacht, die Dtl. unter Hitler auch nicht verlassen haben. Und auch Kinder hatten ... UND es ist zudem einfach eine Tatsache, dass die Mauren eben NICHT weggangen sind. Sie haben ausgeharrt, in Malaga, in Loja, in Granada - überall. Das ist Teil der ganz realen Tragödie dieser Zeit. Und wenn ich die Gelegenheit habe, einen zweiten Teil zu schreiben, wirst du noch sehen, dass die Mauren und Juden, die später weggegangen sind, auch nicht ins Paradies gekommen sind, sondern ganz im Gegenteil. Es gab einfach auch keinen Ort, der wirklich geeignet gewesen wäre, ihnen Frieden und Ruhe zu versprechen.
 Ja, verstehe, da hast Du wahrscheinlich recht. So habe ich das, auch bezogen auf unsere eigene Geschichte, noch gar nicht gesehen ...
Während des Lesens ist mir noch etwas aufgefallen: Miguel (ist ja ein Spanier) ist zum Beispiel blond und hat blaue Augen. Zahra hat auch blaue Augen, Jaime hat grüne Augen. Aber die Spanier heutzutage haben fast alle braune Augen und dunkle Haare. Mag das vielleicht daher rühren, dass die Mauren dort so lange sesshaft waren und die „Rassen“ sich miteinander vermischt haben? Man sagt ja immer: das Dunkle setzt sich durch. 
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Lea Korte
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« Antworten #7 am: 11. März 2010, 17:37:34 » |
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wenn ihr jetzt alle viel Werbung macht, wird der Verlag mich sicher den zweiten Teil der Maurin schreiben lassen, und dann weißt du, wie es weitergeht! Für die Mauren, die Juden - und Zahras Familie. Oh ja, da wäre ich dafür  Aber wenn Du schreibst dass ganz viele Mauren auch in der Fremde keinen Frieden gefunden habe will ich das gar nicht lesen, Zahra und Jamie gönne ich ihr kleines Paradies! Liebe Inge, ich bin viel zu sehr eins mit meinen Figuren, als dass ich ihnen am Ende ein Happy-End  vorenthalten könnte - keine Sorge. Auch im zweiten Teil wärst du sicher nicht enttäuscht!  Ich finde Bücher, in denen alle zum Schluss sterben, auch zum Heulen.  Schon dass ich hier überhaupt Tote haben musste, hat mir leid getan, aber leider werfen einem sonst zu viele Leser vor, man könne nicht durchgreifen.  Ehrlich wahr! Und das Werbung machen: OH JA! Bitte! Und danke, danke, danke!!! Herzliche Grüße Lea
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Lea Korte
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« Antworten #8 am: 11. März 2010, 17:45:50 » |
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Liebe Anna, auch wenn ich gerade von einer Biologin (nicht von dir!!!!) intensiv über Augenfarben und die Vererbungslehre belehrt worden bin: Ich denke, trotz allem, Augenfarben in einem Roman haben eine andere Rolle als in der Genetik. Zahra wäre mit braunen Augen ein anderer Mensch - für mich zumindest. Ich denke, bei diesem Punkt muss man mal vergessen, was man weiß - und gebe gern zu, dass dies Ansichtssache ist.  Und die Spanier sind gar nicht soooo braunhaarig und -äugig. In der Klasse meiner Tochter sind etliche sehr, sehr blonde Teenies, bei meinem Sohn in der Schule zwei superrothaarige Kinder (bildhübsch!) mit tollen blauen Augen - und nur spanische Vorfahren, sagt die Mutter. Aber insgesamt haben die Mauren sich hier sicher eingemischt, auch genetisch.  (nur bei den beiden Rothaarigen eher nicht  ) Ich denke, Europa hat sich mit all den Kriegen eh sehr stark vermischt, so dass man kaum noch wissen kann, was von wo kommt. Aber ein maurisches Gen ist sicher insgesamt nicht zu leugnen.  Herzliche Grüße Lea
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Lea Korte
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« Antworten #9 am: 11. März 2010, 17:47:01 » |
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Woran kann das eigentlich liegen, dass ich gar keine Benachrichtungen mehr bekomme? Aha, das Fensterchen ist nicht mehr angeklickt. Komisch. Kann sich das von allein verstellen? 
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Inge78
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« Antworten #10 am: 11. März 2010, 21:33:52 » |
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wenn ihr jetzt alle viel Werbung macht, wird der Verlag mich sicher den zweiten Teil der Maurin schreiben lassen, und dann weißt du, wie es weitergeht! Für die Mauren, die Juden - und Zahras Familie. Oh ja, da wäre ich dafür  Aber wenn Du schreibst dass ganz viele Mauren auch in der Fremde keinen Frieden gefunden habe will ich das gar nicht lesen, Zahra und Jamie gönne ich ihr kleines Paradies! Liebe Inge, ich bin viel zu sehr eins mit meinen Figuren, als dass ich ihnen am Ende ein Happy-End  vorenthalten könnte - keine Sorge. Auch im zweiten Teil wärst du sicher nicht enttäuscht!  Ich finde Bücher, in denen alle zum Schluss sterben, auch zum Heulen.  Schon dass ich hier überhaupt Tote haben musste, hat mir leid getan, aber leider werfen einem sonst zu viele Leser vor, man könne nicht durchgreifen.  Ehrlich wahr! Und das Werbung machen: OH JA! Bitte! Und danke, danke, danke!!! Herzliche Grüße Lea Also ich bin ein großer großer Fan von Happy Ends und ich liebe es wenn es harmonisch zugeht, aber es darf doch nicht zu unrealistisch werden! Du erzählst vom Kriegm natürlich muss es da Opfer geben und gerade historische Romane sind nunmal auch brutal! Ich finde Du hast die Brutalität gut verpackt, die schlimme Dinge des Krieges näher gebracht ohne zu übertreiben Manchmal sind historische Romane einfach zu viel, Frauenschändung, viel Blut, viel zu viele Details, all das war dezent im Hintergrund ohne meiner Meinung nach zu schön zu färben
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LG Inge
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sanne
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« Antworten #11 am: 11. März 2010, 22:00:23 » |
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Manchmal sind historische Romane einfach zu viel, Frauenschändung, viel Blut, viel zu viele Details, all das war dezent im Hintergrund ohne meiner Meinung nach zu schön zu färben Oh ja, da bin ich völlig deiner Meinung, liebe Inge. Bei mir ist es sogar so, dass ich "zumache" und abschalte, wenn es mir zu grausam und sadistisch wird. Wenn ich zuviel von einer Sache bekomme, empfinde ich es nicht mehr und das hat mir schon so manches Buch verdorben oder ich hab es abgebrochen. Diese etwas dezenteren Beschreibungen - wie in diesem Roman - wirken auf mich viel eindringlicher, weil meine Phantasie noch Raum hat, ihre eigenen Bilder zu kreieren. Auch das ist bei Lea perfekt gelungen - 
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Trau keinem, der behauptet, nie zu zweifeln Zur Zeit lese ich: Zeit der Raben von Charles Todd Besucht mich auch auf meiner Seite bei myspace: http://www.myspace.com/sanne27
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Anna
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« Antworten #12 am: 12. März 2010, 08:53:20 » |
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Liebe Sanne, liebe Inge, da kann ich euch nur voll zustimmen! Mir geht es ganz genauso! Ich hatte mal das Buch "Hexenmilch" glesen, und das war nur düster, nur furchtbar, nur leidvoll und nach all dem, was man an Gemeinheiten, Ungerechtigkeiten durch das Buch hindurch ertragen musste, wurde die Protagonistin auch noch qualvoll auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Nach dem Buch war ich total schlecht drauf. (Und auch während des lesens!) Für so viel Leid und Negatives bin ich irgendwie nicht geschaffen. 
Von daher freue ich mich auch über Leas Buch, wo es eine gesunde Mischung aus allem gibt, ohne zu grausam zu sein und das Positive dann doch überwiegen zu lassen. 
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sanne
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« Antworten #13 am: 12. März 2010, 14:19:45 » |
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Nach dem Buch war ich total schlecht drauf. (Und auch während des lesens!) Für so viel Leid und Negatives bin ich irgendwie nicht geschaffen. Liebe Anna  das empfinde ich genau wie du und ich kann solche Autoren auch nicht verstehen. Wir alle wissen, was tagtäglich an furchtbaren Tragödien weltweit passiert und es ist uns auch bewußt, dass in der Vergangheit unendliche Grausamkeiten geschehen sind. Aber wenn ich mich abends gemütlich in meine Sofaecke kuschle und mich auf ein paar Lesestunden freue, will ich nicht runtergezogen, sondern im besten Sinn unterhalten werden. Es muss durchaus keine "heile Welt" sein, die mir erzählt wird, aber eine Geschichte, die mich erreicht und Charaktere, mit denen ich lachen, weinen, leiden, lieben und hoffen kann. Bücher so ganz ohne Hoffnung und Licht am Ende des Tunnels werde ich nicht mehr lesen, weil mich besonders grausame Szenen schon tage - und nächtelang verfolgt haben und da ich ohnehin zu Depressionen neige,muss ich das wirklich nicht haben. 
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Lea Korte
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« Antworten #14 am: 12. März 2010, 15:10:29 » |
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Also ich bin ein großer großer Fan von Happy Ends und ich liebe es wenn es harmonisch zugeht, aber es darf doch nicht zu unrealistisch werden! Du erzählst vom Kriegm natürlich muss es da Opfer geben und gerade historische Romane sind nunmal auch brutal! Ich finde Du hast die Brutalität gut verpackt, die schlimme Dinge des Krieges näher gebracht ohne zu übertreiben
Liebe Inge, dann bedanke ich mich herzlich!  Liebe Grüße Lea - die auf einmal wieder Benachrichtungen bekommt! 
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